Für Steuerberatung und Kanzleien

KI für Steuerkanzleien und Rechtsanwaltskanzleien in Hessen

Die Auskunft steht in einem Schreiben von vor zwei Jahren. Sie wissen das. Sie wissen nur nicht mehr, in welchem — und die Mandantin ist am Telefon. Also suchen Sie, oder Sie rufen zurück.

Kanzleien sitzen auf ihrem eigenen Wissen und kommen nicht heran. Genau dafür gibt es inzwischen eine brauchbare Antwort.

01 / 03Was sich konkret ändert

Ihre Unterlagen werden durchsuchbar — in Sätzen, nicht in Suchbegriffen

„Was haben wir Mandant Müller 2024 zur Umsatzsteuer bei innergemeinschaftlichen Lieferungen geschrieben?" Die Antwort nennt das Schreiben, das Datum und die Stelle. Sie prüfen die Quelle, nicht die Behauptung.

Standardanfragen laufen ohne Sie

Fristen, benötigte Unterlagen, Bearbeitungsstände, Ansprechpartner: Fragen, die jede Woche kommen und niemanden weiterbringen. Ein Assistent im Mandantenportal beantwortet sie und reicht alles andere weiter.

Eingehende Unterlagen werden vorsortiert

Belege, Verträge und Bescheide werden erkannt, zugeordnet und abgelegt. Was unklar ist, landet zur Prüfung auf dem Tisch — nicht im falschen Ordner.

02 / 03Verschwiegenheit und Datenschutz

Berufsrecht, nicht Formalie

Das ist bei Ihnen keine Formalie, sondern Berufsrecht. Deshalb steht es hier vor allem anderen.

  • Kein Training mit Ihren Daten. Mandanteninhalte fließen nicht in Sprachmodelle zurück. Das ist bei den Anbietern, mit denen wir arbeiten, vertraglich ausgeschlossen — nicht bloß eine Einstellung, die jemand versehentlich zurückstellt.

  • Betrieb im eigenen Haus möglich. Wo § 203 StGB oder Ihre Berufsordnung es nahelegen, läuft das System vollständig auf Ihrer eigenen Hardware. Dann verlässt kein Dokument Ihr Netz.

  • Auftragsverarbeitungsvertrag und Verpflichtung auf das Berufsgeheimnis. Beides nach § 203 Absatz 4 StGB, und beides gehört zum Vertrag, nicht zur Nachverhandlung. Wo welche Verarbeitung stattfindet, steht darin vor Projektbeginn schriftlich fest.

  • Zugriffsrechte spiegeln Ihre Struktur. Wer eine Akte heute nicht sehen darf, bekommt sie auch über die Suche nicht. Die Berechtigungen kommen aus Ihrem bestehenden System und werden bei jeder Anfrage geprüft.

Was das System nicht tut

Rechtlich oder steuerlich prüfen. Es findet, ordnet und formuliert vor. Die Beurteilung bleibt bei Ihnen — schon deshalb, weil sie Ihre Berufshaftung ist und nicht unsere.

Wie die Suche über Ihre Unterlagen funktioniert

Retrieval-Augmented Generation über eine Vektordatenbank: Die Bestände werden in Abschnitte zerlegt, wobei das Chunking auf die Dokumentenstruktur abgestimmt wird — Randnummern, Absätze und Aktenzeichen bleiben zusammen, statt mitten im Satz zu enden.

Abgerufen wird über eine Hybridsuche aus semantischer und Volltextsuche, damit Aktenzeichen und Paragraphen exakt getroffen werden und nicht nur thematisch ähnliche Stellen. Ein anschließendes Re-Ranking sortiert die Treffer, und jede Antwort führt die Belegstelle mit.

Angebunden werden DATEV-Ablagen, Dokumentenmanagementsysteme und Dateifreigaben; für eingescannte Bestände läuft eine Texterkennung (OCR) vorweg. Die Berechtigungen werden aus dem bestehenden System übernommen und bei jeder einzelnen Anfrage geprüft.

03 / 03Häufige Fragen
Dürfen wir Mandantendaten überhaupt durch eine KI schicken?+

Mit den richtigen Verträgen und der richtigen Architektur ja — ohne beides nein. Nötig sind ein Auftragsverarbeitungsvertrag, die Verpflichtung auf das Berufsgeheimnis nach § 203 Absatz 4 StGB und der vertragliche Ausschluss der Trainingsnutzung. Wo Ihnen das nicht reicht, läuft das System auf Ihrer eigenen Hardware und kein Dokument verlässt Ihr Netz. Welche Verarbeitung wo stattfindet, halten wir vor Projektbeginn schriftlich fest — nicht danach.

Wie viele Dokumente braucht es, damit sich das lohnt?+

Weniger als vermutet. Der Nutzen entsteht nicht durch die Menge, sondern dadurch, dass die Suche Zusammenhänge findet statt Zeichenketten. Kanzleien mit einigen tausend Schreiben merken den Unterschied ab dem ersten Tag.

Wir arbeiten mit DATEV. Passt das zusammen?+

Ja. Wir bauen neben Ihre bestehende Ablage, nicht darüber. Bestände aus DATEV, aus dem Dokumentenmanagementsystem und aus Dateifreigaben werden gelesen und indexiert; geschrieben wird dort nichts, solange Sie es nicht ausdrücklich möchten.

Was passiert, wenn die KI etwas falsch zusammenfasst?+

Deshalb nennt jede Antwort die Quelle. Sie lesen die Fundstelle, nicht die Zusammenfassung — die Zusammenfassung führt Sie nur hin. Ein System, das Auskünfte ohne Beleg gibt, würden wir für eine Kanzlei nicht bauen.

Nächster Schritt

Eine Frage genügt für den Anfang

Nennen Sie uns eine Frage, die bei Ihnen regelmäßig zu langem Suchen führt. Daran zeigen wir, was die Suche leisten kann — an Ihren Unterlagen, in Ihrem Haus.